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Geschichte der Paneuropa-Idee

Die Geschichte der Paneuropa-Idee ist eng mit den Namen von zwei herausragenden Persönlichkeiten verbunden, nämlich zum einen mit ihrem Gründer Richard Graf Coudenhove-Kalergi (1894-1972) und zum andern mit dessen Nachfolger als Internationalen Präsidenten Otto von Habsburg (1912-2011).

 

Richard Coudenhove-Kalergi - Vater der Paneuropa-Idee

 

Coudenhove-Kalergi wurde 1894 als Sohn des österreichischen Diplomaten Heinrich Graf Coudenhove-Kalergi und der Japanerin Mitsuko Aoyamain in Tokio geboren und wuchs vielsprachig auf dem elterlichen Schloss im böhmischen Ronsperg an der Schnittstelle zwischen slawischer und deutscher Welt in einer kosmopolitischen Atmosphäre auf. Sein politisches Denken ist von Kindheit an geprägt durch die Ideen der Toleranz, der Vielfalt und des Friedens. Den Ersten Weltkrieg erlebt er als „Bürgerkrieg zwischen Europäern: als Katastrophe erster Ordnung“ und entwickelt in den Folgejahren die Vision eines politisch, wirtschaftlich und militärisch vereinten Europas mit einem europäischen Binnenmarkt, einer europäischen Zweikammern-Demokratie, einem europäischen Schiedsgericht, einer europäischen Währung und einer europäischen Armee – er nennt es Pan-Europa.

 

Erstmals formulierte Coudenhove diese Idee in dem Artikel „Paneuropa-ein Vorschlag“, der am 15. November 1922 in der „Vossischen Zeitung“ in Berlin, und zwei Tage später in der Wiener „Neuen Freien Presse“ erscheint und als Startschuss der Paneuropa-Bewegung gewertet werden kann. 1923 schreibt er im Alter von 28 Jahren sein programmatisches Buch "Pan-Europa", welches er der Jugend Europas widmet und ihn schlagartig berühmt macht. Seine Idee, Grenzen nicht mehr zu verschieben, sondern diese aufzuheben, ist für die damalige Zeit revolutionär. Coudenhove sieht Europa in dieser Zeit vor der Alternative "Zusammenschluss oder Zusammenbruch warnt eindringlich vor dem "Zukunftskrieg" und der Gefahr, dass Europa nach diesem Krieg durch eine künstliche Grenze „in eine sowjetische Kolonie und ein amerikanisches Protektorat geteilt“ werde.

 

Die Paneuropa-Idee ist vor allem von zwei Grundideen geprägt: Zum einen ist es eine Friedensidee, die jeden Krieg zwischen Europäern für alle Mal verhindern soll, zum anderen ist es eine Selbstbestimmungs- und Unabhängigkeitsidee, die aus der Erkenntnis erwachsen ist, dass die Europäer in der Zukunft nur noch gemeinsam stark genug sind, um unabhängig von fremden Mächten zu sein und als Global Player in der Welt aufzutreten.

 

Die Geschichte der Paneuropa-Idee in der Zwischenkriegszeit

 

Coudenhove‘s Vorschlag findet schnell Bewunderer und Anhänger in den führenden Kreisen der Intellektuellen, Dichter und Philosophen Europas: Paul Claudel, Paul Valéry, Heinrich und Thomas Mann, Stefan Zweig, Gerhart Hauptmann, Rainer Maria Rilke, Franz Werfel, Arthur Schnitzler, und Sigmund Freud, Albert Einstein, die Philosophen Ortega y Gasset und Salvador de Madariaga sowie der Komponist Richard Strauß unterstützen die Paneuropa-Idee. Der junge Kölner Oberbürgermeister und spätere deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer und der Wiener Student und spätere sozialistische Bundeskanzler Österreichs Bruno Kreisky gehören zu den ersten Mitgliedern. Die Reaktionen der offiziellen Politik fallen jedoch zurückhaltend bis ablehnend aus. Politische Unterstützung kommt von Österreichs Bundeskanzler Ignaz Seipel, der selbst den Vorsitz des österreichischen Paneuropa-Komitees übernimmt. Den Vorsitz der deutschen Paneuropa-Gruppe übernimmt der sozialdemokratische Reichstagspräsident Paul Loebe. Im gleichen Jahr gelingt es Coudenhove, in Paris den französischen Ministerpräsidenten und Außenminister Edouard Herriot für die Paneuropa-Idee zu gewinnen. In allen Hauptstädten Europas öffnen sich dem jungen Privatmann, der weder über Macht noch über Geld verfügt, die Türen – dank der Anziehungskraft seiner Idee und seiner Persönlichkeit.

 

Der erste Paneuropa-Kongress 1926 in Wien mit 2000 Teilnehmern aus 24 Nationen, bei welchem man Coudenhove-Kalergi zum ersten Internationalen Präsidenten der Paneuropa-Union wählt, wird zum öffentlichen Durchbruch für die junge Bewegung und "Paneuropa" zum Synonym für die politische Einigung Europas. 1927 wird Europas angesehenster Staatsmann, der französische Außenminister Aristide Briand Ehrenpräsident der Bewegung und schlägt auf Drängen Coudenhove‘s in einer Rede vor dem Völkerbund 1929 in Genf die Schaffung einer Föderation der europäischen Nationen vor. Die Initiative eines einzelnen Mannes war dadurch zu einer realen politischen Option geworden und die Paneuropa-Bewegung zu einem einflussreichen, europaweit organisierten Verband. Doch bereits im Oktober 1929 verändert sich die politische Lage dramatisch: Mit dem Tod des deutschen Außenministers Gustav Stresemann, der die Briand-Initiative unterstützt hatte, der Ablehnung Englands und der um sich greifenden Weltwirtschaftskrise verliert die Paneuropa-Idee – gerade ins politische Zentrum gerückt – zunehmend an Bedeutung.

 

Nach dem Scheitern der Briand-Initiative führt Coudenhove den Kampf weiter, insbesondere gegen die wachsende rote und braune Flut. "Stalin bereitet den Bürgerkrieg vor - Hitler den Völkerkrieg", warnt Coudenhove auf dem 3. Paneuropa-Kongress in Basel 1932. Hitler sieht in Coudenhove und der Paneuropa-Idee einen gefährlichen Gegner. Seine letzte Rede in Deutschland hält der Paneuropa-Präsident am 30. Januar 1933 in Berlin, am selben Tag als Hitler zum Reichskanzler ernannt wird. Noch im gleichen Jahr wird in Deutschland die Paneuropa-Literatur verboten und die deutsche Paneuropa-Union aufgelöst. Die deutsche Industrie stoppt ihre finanzielle Unterstützung und schlägt sich auf die Seite Hitlers. Coudenhove verliert auch die Unterstützung der meisten links-intellektuellen Mitstreiter, die ihre Hoffnungen im Kampf gegen Hitler auf die Sowjetunion richten, während die Paneuropa-Union ihre Ablehnung gegenüber dem Kommunismus verschärft. 1938 flieht Coudenhove vor den Nazis zunächst in die Schweiz und 1940 in die USA, wo er auf Otto von Habsburg trifft, der von 1940 bis 1944 in Washington lebt. In den USA entwickelt Coudenhove die Idee einer "Europäischen Verfassungsgebenden Versammlung" für die Zeit nach dem Krieg.

 

Die Geschichte der Paneuropa-Idee 1945-1972

 

Nach dem Krieg kehrt Coudenhove-Kalergi aus dem Exil zurück und verfasst die berühmte „Zürcher Rede“, mit welcher Winston Churchill 1946 dazu aufruft, „so etwas wie die Vereinigten Staaten von Europa“ zu gründen. Nachdem die Westalliierten es aber nach dem Krieg versäumen, ein Parlament als Grundstein der neuen Ordnung im westlichen Europa einzuberufen und Westeuropa zunächst auf nationalstaatlicher Grundlage zu reorganisieren, beruft Coudenhove 1947 im schweizerischen Gstaad den ersten Kongress der Europäischen Parlamentarier-Union ein. Diese Versammlung von Abgeordneten aus ganz Westeuropa, zu deren Generalsekretär Coudenhove gewählt wird, erreicht schließlich, dass der 1949 gegründete Europa-Rat nicht nur aus einem Ministerrat besteht sondern als zweites Organ eine Beratende Parlamentarische Versammlung erhält. Damit beginnt die Geschichte des europäischen Parlamentarismus.

 

1950 verleiht die Stadt Aachen dem Vater der Paneuropa-Idee ihren ersten Internationalen Karlspreis. Die Europäische Parlamentarier-Union wird 1952 mit der von Winston Churchills Schwiegersohn Duncan Sandys gegründeten Europäischen Bewegung verschmolzen. Die Europäische Bewegung wählt Coudenhove-Kalergi zu ihrem Ehrenpräsidenten, als einzigen Privatmann neben Politikern wie Konrad Adenauer, Winston Churchill, Alcide de Gasperi, Robert Schuman und Henry Spaak. Bereits 1955 schlägt Coudenhove die 9. Symphonie Beethovens als Europahymne vor.

 

Coudenhove konzentriert sich daraufhin auf die Wiederbelebung der Paneuropa-Union, deren Neukonstituierung beim 6. Internationalen Paneuropa-Kongress in Baden-Baden im Jahre 1954 vollzogen wird. Die 1957 geschlossenen Römischen Verträge zur Gründung der EWG begrüßt die Paneuropa-Union als wichtigen Schritt zur Realisierung Paneuropas, warnt aber vor einer einseitig wirtschaftspolitischen Orientierung des europäischen Zusammenschlusses. Beim 8. Paneuropa-Kongress in Bad Ragaz wird Otto von Habsburg in den Zentralrat der Paneuropa-Union gewählt und bald darauf als Vizepräsident von Coudenhove-Kalergi selbst  zum späteren Nachfolger im Amt des Präsidenten vorgeschlagen.

 

Über der Frage, ob der Plan des französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle und des deutschen Bundeskanzlers Konrad Adenauer für einen europäischen Staatenbund, der sogenannte Fouchet-Plan, den europäischen Bundesstaat vorbereitet oder verhindert, spalten sich die Europa-Bewegungen. Die Paneuropa-Union stellt sich 1960 bei ihrem 9. internationalen Kongress in Nizza eindeutig auf die Seite de Gaulles, der bereits seit 1941 der Paneuropa-Idee Coudenhoves verbunden ist. Über de Gaulles Europa-Politik kommt es schließlich zum Bruch zwischen der Paneuropa-Bewegung und der Europa-Union. An der symbolträchtigen deutsch-französischen Versöhnungsfeier, zu der Konrad Adenauer und Charles de Gaulle 1962 in Reims zusammenkommen, nimmt Coudenhove-Kalergi als Gast des Generals teil.

 

In Frankreich erlangt die Paneuropa-Union, die auf Initiative des Staatspräsidenten selbst von Louis Terrenoire, einem aktiven Mitglied der Résistance, Abgeordneten der Nationalversammlung und späteren de Gaulle-Minister, sowie dem späteren Staatspräsidenten Georges Pompidou gegründet wird, hohes Ansehen und politischen Einfluss. Unter dem internationalen Generalsekretär Vittorio Pons, der Coudenhove-Kalergi im politischen Tagesgeschäft unterstützt, breitet sich die Paneuropa-Union in allen Ländern Westeuropas aus.

 

Am 27. Juli 1972 stirbt Coudenhove-Kalergi in Vorarlberg.

 

Die Geschichte der Paneuropa-Idee seit 1973

 

Otto von Habsburg wird auf Vorschlag des französischen Staatspräsidenten George Pompidou 1973 zum Internationalen Präsidenten der Paneuropa-Union gewählt und setzt der Bewegung neue Ziele: Die Befreiung Mittel- und Osteuropas von der kommunistischen Unterdrückung als Vorbedingung einer wirklichen europäischen Einigung im Sinne Gesamteuropas und die Verteidigung der christlichen Werte und des christlichen Menschenbildes in einer zunehmend materialistischen Zeit. In dieser Zeit gehören die bayerischen Ministerpräsidenten Alfons Goppel und Franz Josef Strauß, der französische Staatspräsident Georges Pompidou und der französische Ministerpräsident Raimond Barre zu den herausragenden Mitgliedern.

 

Ab 1975 entstehen unter Führung von Walburga von Habsburg und dem späteren Europaabgeordneten Bernd Posselt in Deutschland und anderen europäischen Ländern zahlreiche Paneuropa-Jugend-Organisationen. Die ersten Direktwahlen zum Europäischen Parlament nutzt die Paneuropa-Union zu einer internationalen Kampagne für ein christlich geprägtes politisch und militärisch geeintes, starkes Europa. Zahlreiche führende Paneuropäer, an ihrer Spitze Otto von Habsburg, ziehen in das neugewählte Europäische Parlament in Straßburg ein. Dessen Alterpräsidentin und Paneuropäerin, die französische Schriftstellerin Louise Weiss, begrüßt Otto von Habsburg in ihrer Eröffnungsrede als den Nachfolger Richard Coudenhove-Kalergis. In diesem Parlament gibt es bis heute eine Paneuropäische Parlamentariergruppe, derzeit unter Leitung von Paul Rübig, mit etwa 100 Abgeordneten aus fast allen Mitgliedsstaaten der EU, die sich regelmäßig während der Sitzungsperioden des Parlaments in Straßburg versammelt.

 

Gleichzeitig verstärkt die Paneuropa-Union unter Führung von Bernd Posselt und Walburga von Habsburg als Sonderbeauftragte des Internationalen Präsidiums die Arbeit jenseits des Eisernen Vorhangs und knüpft Kontakte zu Bürgerrechtsorganisationen wie der Gewerkschaft Solidarnosc oder der „Charta 77“ und kirchlichen Institutionen in Polen, Ungarn, im damaligen Jugoslawien und der Tschechoslowakei sowie im Baltikum. Die paneuropäische Untergrundarbeit erhält starken Auftrieb durch die Unterstützung des polnischen Papstes Johannes Paul II., welcher der Paneuropa-Bewegung zeitlebens verbunden bleibt. Am 24. November 1986 rufen der deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl und die Paneuropa-Union in einer gemeinsamen Erklärung zur Überwindung der Teilung Deutschlands und Europas auf.

 

Das "Paneuropäischen Picknick" im August 1989 an der österreichisch-ungarischen Grenze bei Sopron reißt erstmals ein Loch in den Eisernen Vorhangs und 661 Deutsche aus der DDR gelangen in den Westen. Die Flüchtlingsströme sind daraufhin nicht mehr aufzuhalten, Massendemonstrationen in der DDR und Generalstreiks in anderen mitteleuropäischen Ländern folgen und mit dem Zusammenbruch der kommunistischen Regime im Herbst und Winter 1989 rückt das Ziel eines wiedervereinten Paneuropas in greifbare Nähe. Mitteleuropäische Spitzenpolitiker wie Vaclav Havel in der Tschechischen Republik, Vitautas Landsbergis in Litauen oder France Bucar in Slowenien unterstützen die Paneuropa-Arbeit in ihren Ländern und nehmen teilweise führende Funktionen wahr. In allen Ländern Mittel- und Osteuropas entstehen Paneuropa-Organisationen. Im Dezember 1990 tagt die Internationale

Generalversammlung der Paneuropa-Union in Prag erstmals wieder in einem Land des

ehemaligen Ostblocks. Erich Honecker behauptet nach seinem Sturz, dieser Habsburger habe den Sargnagel in seinen Sarg geschlagen.

Die Paneuropa-Union – nun auch in allen Ländern Mittel- und Osteuropas vertreten – setzt sich aktiv für einen raschen Beitritt dieser befreiten Länder zur Europäischen Union ein, der am 1. Mai 2004 mit der so genannten Osterweiterung in einer ersten Phase Wirklichkeit wird, darüber hinaus für den Beitritt Rumäniens und Bulgariens, der zum 1. Januar 2007 erfolgt, sowie für den schnellen Beitritts Kroatiens, der im nächsten Jahr abgeschlossen werden kann. Außerdem ist die Paneuropa-Union inzwischen verstärkt auf dem Balkan aktiv, um den Menschen dort eine europäische Perspektive zu ermöglichen und dieses schwarze Loch auf der Landkarte Europas endgültig zu schließen.

 

Für den Konvent zur Ausarbeitung eines Europäischen Verfassungsvertrages übergibt die Paneuropa-Union dem Präsidenten des Konvents, Valéry Giscard d'Estaing, konkrete Vorschläge, die zum größten Teil Eingang in den Vertragstext der Europäischen Verfassung finden, der wiederum hauptsächlich den Vertragstext des Lissabon-Vertrages ausmacht. Im Dezember 2004 zieht sich Otto von Habsburg im 93. Lebensjahr als Internationaler Präsident der Paneuropa-Union zurück und schlägt als seinen Nachfolger den französischen Europapolitiker Alain Terrenoire vor, der von den in Straßburg versammelten Delegierten aus über 20 Paneuropa-Mitgliedsorganisationen einstimmig gewählt wird und dieses Amt bis heute ausübt. Er setzt der Bewegung für die Zukunft erneut ehrgeizige Ziele: Die Vollendung der geographischen und politischen Einigung ganz Europas in der Europäischen Union und deren Entwicklung zu einer international handlungsfähigen und starken Friedensmacht.

 

Auch heute setzt sich die Paneuropa-Union für ein geeintes Europa als Gemeinschaft des Rechts, des Friedens, der Freiheit und der christlichen Werte ein. Ein Europa das nach außen stark, effizient, demokratisch und handlungsfähig auftritt, aber nach innen dezentral und vielfältig organisiert ist. Die Paneuropa-Union fordert daher die Aufnahme aller europäischen Staaten in die Europäische Union, sofern sie beitrittsfähig und beitrittswillig sind. Sie fordert die politische Integration Europas auf den Gebieten der Außen- und Sicherheitspolitik, der Forschungs- und Technologiepolitik sowie der Energie- und Umweltpolitik. Sie engagiert sich für die Fortentwicklung des Europäischen Parlamentes zum zentralen Legislativorgan der EU mit vollem Initiativrecht und für eine eigenständige europäische Verteidigung in Partnerschaft mit der NATO. Angesichts fortschreitender Globalisierung tritt die Paneuropa-Union für ein gemeinschaftliches und selbstbewusstes Handeln der EU in der internationalen Politik ein.